Vorsicht vor Lockangeboten bei Kleinkläranlagen
02.12.2014
Die sorgfältige Auswahl entscheidet über langfristige Leistung.
Die konsequente Qualitätsorientierung der Bergmann Gruppe zahlt sich zunehmend aus. Inzwischen ist im Markt bekannt, dass die von dem Familienunternehmen produzierte Klärlösung WSB® clean die zuverlässigste Wirbelschwebebett-Technologie ist. Dabei zeigt sich auch hier die in vielen Bereichen zu beobachtende Situation, dass andere Unternehmen auf eine Qualitätsführerschaft mit Niedrigpreisen reagieren. So gibt es immer wieder Kleinkläranlagen-Anbieter, die ihrem Kunden versprechen, dass ihr Produkt genauso gut wie WSB® clean funktioniert und zugleich deutlich günstiger ist. Dabei geht es um Preisunterschiede von bis zu 1.000,- EUR.
Billige Kleinkläranlagen funktionieren oft nicht.
Jedoch häufen sich die Fälle, wo private Anlagenbetreiber ihre kürzlich billig gekaufte Kleinkläranlage nachrüsten müssen, weil sie nicht arbeitet. Dazu gehört auch Rüdiger Schwarz. Der Dachdeckermeister baute in Schwarzenberg für seine Frau und sich das lang erträumte Haus. Da er vom Anschlusszwang an die kommunale Kläranlage befreit war ließ er im Frühjahr 2013 eine Kleinkläranlage installieren. Aufgrund des Preisvorteils hatte er sich für diesen Anbieter entschieden. Ihm fehlten wichtige Kenntnisse, um die Unterschiede zwischen den Reinigungstechnologien zu erkennen. Mit diesem Wissen hätte er die Erfahrungen verhindert, die er nun mit der Billiganlage machte.
Bereits nach wenigen Monaten hatte diese Anlage deutliche Funktionsprobleme. Rüdiger Schwarz bemerkte die Mängel zuerst durch die ansteigende Geruchsbelästigung in seinem Garagenvorhof, wo sich die Anlage befindet. Weiterhin störten ihn der massive Lärm des zugehörigen Verdichters, der in seiner Garage aufgestellt war sowie die immer schneller gehende Verschlammung der Anlage. Um diese Probleme zu lösen, kontaktierte Rüdiger Schwarz die Bergmann Gruppe, da er davon ausging, dass es eine WSB® clean-Anlage wäre. Der Irrtum war schnell geklärt und es wurde ein Vor-Ort-Termin vereinbart, um das Problem zu lösen.
Massive Mängel bei einer billigen Wirbelbett-Anlage.
Zwar basierte die Billiganlage, ähnlich wie WSB® clean, auf einem Wirbelbettverfahren, arbeitete jedoch mit einem veralteten, kaum wirksamen Belebtschlamm-Verfahren im Durchlaufprinzip. Die fachkundige Analyse zeigte umgehend, dass diese Anlage überhaupt nicht funktioniert. Einerseits resultierte dies aus der geringen Menge der in der Anlage befindlichen Aufwuchskörper, welche zugleich von schlechter Qualität waren. Auf ihnen bildet sich regulär ein Biofilm, der die Aufbereitung der häuslichen Abwässer übernimmt. Da auf den Aufwuchskörpern kein Biofilm war, gab es keine Reinigungsleistung. Andererseits kam erschwerend hinzu, dass der in der Garage stehende Verdichter trotz seiner Lautstärke wenig Leistung brachte.
Infolgedessen waren alle Funktionselemente ausgefallen,die für die Abwasserreinigung verantwortlich sind. Richtig deutlich wurde dies in der Nachklärung, die voll von braunem Abwasser war. Bei einer normal arbeitenden Kleinkläranlage ist es klar. Zudem sammelte sich in der Anlage deutlich mehr Schlamm an. Die häufige Entsorgung des Klärschlamms verursachte teure Zusatzkosten. Weiterhin floss das Abwasser aus der Anlage weitgehend ungeklärt in eine angrenzende Versickerunganlage, die dadurch zu verstopfen drohte.
Nachrüstung mit Einmal-Wartung.
Für die Fachleute der Bergmann Gruppe war klar, dass eine Nachrüstung der einzig sinnvolle Weg ist. Dafür konnte zumindest der vorhandene Klärbehälter weitergenutzt werden, der nun mit der Original-WSB® clean-Technologie ausgerüstet wurde. Im Zuge der Nachrüstung ließ Herr Schwarz das Fernwartungssystem click + clean® mitinstallieren. Dadurch braucht seine neue Anlage künftig nur noch eine Wartung im Jahr, was dem Handwerker nützt, da er viel unterwegs ist. Zugleich weiß er, dass seine Kleinkläranlage durch das Bergmann-Wartungsteam permanent betreut wird.
Objektive Information für die richtige Entscheidung.
Die Geschichte von Dachdeckermeister Rüdiger Schwarz steht exemplarisch für eine zunehmende Entwicklung: Seit Beginn 2014 hat die Bergmann Gruppe allein im Großraum Chemnitz 15 Kleinkläranlagen nachgerüstet, die erst zwischen ein und drei Jahren alt waren. Auf ihre Anlagen gibt die Bergmann Gruppe eine lebenslange Verfahrensgarantie. Demgegenüber werden ahnungslose Hausbesitzer mit Billigpreisen und falschen Qualitätsversprechen gelockt. Auch wenn die Billiganlagen über eine amtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) verfügen, sagt dies noch nichts über ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit aus.
Die Enttäuschung und die Verärgerung dieser Käufer kann Martin F. Bergmann, Geschäftsführer der Bergmann Gruppe verstehen: "Die Menschen kaufen in dem Glauben ein gutes und vor allem funktionierendes Produkt zu erwerben. Umso verärgerter sind sie, wenn ihre Kleinkläranlage nicht läuft. Nun müssen sie noch mal aktiv werden. Dabei legen sie unserer Erfahrung nach mindestens das Geld drauf, was sie vorher vermeintlich eingespart haben. Um sich vor derartigen Situationen zu schützen, sollten die langfristige Zuverlässigkeit, die konstant hohe Reinigungsleistung sowie die laufenden Betriebskosten genau hinterfragt und die Angaben der einzelnen Anbieter objektiv miteinander verglichen werden. Allein auf den Preis zu schauen, kann bei einer Kleinkläranlage teuer werden, wie wir immer wieder erleben." Infolgedessen ist es der Bergmann Gruppe sehr wichtig Interessenten fundiert zu informieren, damit sie die richtige Klärlösung auswählen.
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