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Unser Ziel: „MADE TO BE SUSTAINABLE“ am Standort Deutschland!

08.08.2022

Die Kunststoffrohr-Industrie ist durch ihre Produkte und Systeme sowie ihr unternehmerisches Handeln der Nachhaltigkeit verpflichtet und bekennt sich zu den Nachhaltigkeitszielen (SDG) der Vereinten Nationen.

Kunststoffrohrsysteme zählen zu den langlebigsten Investitionsgütern und sind ökologisch besonders nachhaltig. Sie haben ein geringes Gewicht, lassen sich einfach installieren, sind widerstandsfähig und korrodieren nicht, was ökologische und wirtschaftliche Vorteile bringt. Dadurch können Kunststoffrohrsysteme bis 100 Jahre und noch länger verlässlich genutzt werden. Sie lassen sich ideal in eine Kreislaufwirtschaft integrieren, da sie für viele Anwendungsbereiche aus Rezyklaten oder mit Rezyklatanteilen hergestellt werden können – und sich am Ende ihrer langen Nutzungsdauer wieder recyceln lassen.

Dazu kommt, dass Kunststoffrohrsysteme bereits durch ihre Materialeigenschaften einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. So hat eine Studie von The European Plastic Pipes and Fittings Association (TEPPFA) ergeben, dass beispielsweise Rohre aus vernetztem Polyethylen (PE-X) im Vergleich zu Metallrohren in ihren Klimaeigenschaften wesentlich besser abschneiden. Nach einer wissenschaftlich fundierten Lebenszyklusanalyse bei der Produkte wird deutlich, dass der CO2-Fußabdruck von PE-X Rohren deutlich geringer ausfällt. Gleiches gilt natürlich auch für die klassischen thermoplastischen Werkstoffe Polyethylen, Polypropylen und PVC in ihren Anwendungsbereichen.

Bei IBU-ökobilanzierten Kunststoff-Wellrohren, die insbesondere zur Bündelung von Elektrokabeln eingesetzt werden, konnte eine Einsparung von 47 Prozent CO2 und bis zu 60 Prozent fossiler Rohstoffe im Produktionsprozess und der gesamten Lieferkette erreicht werden, sodass sie in der Datenbank der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) gelistet sind. Die CO2-Neutralität der Produkte wird zudem durch Baumpflanzaktionen flankiert. Auch GfK-Rohre (aus glasfaserverstärkten Kunststoffen) haben bei der Produktion nur einen sehr geringen Energiebedarf – einmal hergestellt, bleiben sie bis zu 150 Jahre im Einsatz.

Aufgrund ihrer Materialeigenschaften sind Kunststoffrohrsysteme aber nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich nachhaltig. Sie sind vielfältig einsetzbar, lassen sich technisch einfach verarbeiten und benötigen keine aufwändige Logistik. Da sie so gut wie gar nicht verschleißen und korrosionsbeständig sind, verursachen Kunststoffrohrsysteme auch über die gesamte Nutzungsdauer kaum Betriebskosten.

Kunststoffrohrsysteme tragen weltweit zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bei. So sind sie unverzichtbare Voraussetzung für eine hygienische Trinkwasserversorgung. Innovative Abwassersysteme aus Kunststoff schützen vor Krankheiten und Epidemien. Lüftungsrohre sorgen für das Wohlergehen und den Gesundheitsschutz der Bewohner von Häusern. Darüber hinaus ermöglichen und befördern Kunststoffrohrsysteme die Energie- ebenso wie die Mobilitätswende, etwa beim Aufbau neuer Leitungsnetze und Ladestationen oder der Infrastruktur für Wasserstoff oder als langlebige Druckrohre für Wasserkraftanlagen.

Zudem verlängern Schutzrohre die Lebensdauer von Stromkabeln, die dadurch seltener ausgetauscht bzw. ersetzt werden müssen. Microductrohre für die Installation von Glasfaserkabeln bilden den Grundstein für den Breitbandausbau. Als Geothermiesonde, Fußbodenheizung oder Lüftungsanlage ermöglichen sie energieeffizientes Bauen. Auch bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels, etwa der Verhinderung von Überschwemmungen nach Starkregenereignissen oder dem langfristigen Aufbau von „Schwammstädten“, spielen innovative Kunststoffrohrsysteme eine tragende Rolle.

Die „Ampel“-Koalition im Bund bekennt sich ausdrücklich zu den UN-SDGs, zum Schutz des Klimas und der Schonung natürlicher Ressourcen. Der nachhaltige Umbau der Industriegesellschaft nimmt einen breiten Raum ein; das Schlüsselwort „Transformation“ wird allein im Koalitionsvertrag 42 mal genannt. Der KRV unterstützt diesen Prozess ausdrücklich. In allen relevanten Politikbereichen verfolgt die Kunststoffrohr-Industrie engagierte Transformationsziele und übernimmt damit eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Unser Ziel: die Wertschöpfung bei der Entwicklung von nachhaltigen Zukunftstechnologien in Deutschland zu erhalten, Arbeitsplätze und unseren Lebensstandard zu sichern – „made to be sustainable“, „made in Germany“!

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Kunststoffrohrverband e.V. - Fachverband der Kunststoffrohr-Industrie (krv)

Marcus Wittmann

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